Plattenspieler mit USB-Schnittstelle

Fast wären sie in der Versenkung verschwunden, die guten alten analogen Plattenspieler. Die Liebe vieler Musikfreunde zu ihren teilweise recht umfangreichen Plattensammlungen und der ganz besondere Sound der Aufnahmen haben aber zu einer Renaissance des Drehtellers mit den Vinylscheiben gesorgt. Während kurz nach Übernahme der Regale in den Musikgeschäften durch die CDs nur noch wenige extrem teure Plattenspieler aus dem High-End-Segment ihre Käufer fanden, sind heute wieder viele günstige Plattenspieler erhältlich. Was diese neuen Geräte oftmals von ihren alten Vorbildern unterscheidet, ist insbesondere eine zeitgemäße USB-Schnittstelle.

Auf den ersten Blick mag dies verwunderlich erscheinen, denn das analoge Wiedergabegerät und die digitale serielle Schnittstelle muten wie ein Paradoxon an. Aber die USB-Schnittstelle am Plattenspieler macht durchaus Sinn. Denn der Plattenspieler ist ein stationäres Gerät. Wer die Musik, die sich in den Rillen seiner Lieblingsscheiben befindet, auch außerhalb der eigenen vier Wände genießen will, muss sie in ein zeitgemäßes Format überführen. Dieses Vorhaben gelingt recht einfach über die USB-Schnittstelle, mit der sich der Plattenspieler an einen Rechner anschließen lässt.

Einmal verbunden stehen dem Nutzer solcher Geräte alle Möglichkeiten offen, die er von der digitalen Musik gewohnt ist. Die Grenzen werden im Wesentlichen nur von der Software gesetzt, die auf dem Rechner arbeitet. So gibt es Programme, die selbst den Beginn und das Ende der Titel auf einer Schallplatte erkennen. Entsprechend markiert kann anschließend eine Umstellung nach dem eigenen Geschmack vorgenommen und so eine ganz eigene Albumsammlung zusammengestellt werden.

Natürlich lassen sich die Platten über die USB-Schnittstelle auch in das MP3-Format bringen und stehen damit als Dateien für mobile Kleingeräte zur Verfügung.

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